Saison 2017/2018

Saison 2016/2017

FCR Frauen haben es wieder getan

Frauen 1 Fußballerinnen des FC Remseck-Pattonville im fight and fun.

Nachdem, vor zwei Wochen, die Frauen 2 begeistert vom Kampfsport Workout im faf waren, folgte gestern Abend auch die erste Mannschaft der Damen des FC Remseck- Pattonville.


Auf dem Programm standen Kraft- Ausdauerübungen aber auch der Teamgeist kam nicht zu kurz.


"Wir wünschen den Damen viel Erfolg für die nächsten Spiele und werden bei einem der nächsten Heimspiele vorbei schauen und kräftig anfeuern" so Lazaros "Lalli" Emmanouilidis - Coach und Inhaber vom fight and fun Kornwestheim.

 

Spielerinnen zeigen ihre Beweglichkeit - Zumba

Zurzeit haben Deutschlands Fußballerinnen Glück: Väterchen Frost macht Urlaub, keine knüppelharten Plätze, kein Schnee. Oder auch anders ausgedrückt: Es herrschen ungewöhnlich gute Trainingsbedingungen für die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Der milde Winter lässt viele Trainer ruhiger schlafen als in den vergangenen Jahren, als sie aufgrund der Witterung immer wieder improvisieren und um planen mussten.


Trotzdem machen auch bei gutem Wetter alternative Trainingsformen und – methoden in der Vorbereitungszeit Sinn; dies auch im Amateurbereich. Die Spielerinnen haben Abwechslung, sie haben Spaß, sie werden gefordert und es können neue Trainingsreize gesetzt werden. So hatten die FCR Frauen beispielsweise die Möglichkeit, an einer Zumba-Schnupperstunde teilzunehmen. Diese Fitnessform kombiniert Aerobic mit lateinamerikanischen und internationalen Tänzen. Es ist somit eine alternative Möglichkeit, die Beweglichkeit, Muskulatur und das Rhythmusgefühl der Fußballerinnen zu schulen. Aus diesem Grunde lud Lazaros Emmanouilidis die FCR Frauen in seine Fight and Fun Trainingsstätte zum Zumba tanzen ein. Diese Einladung nahmen die Spielerinnen sehr gerne an und erschienen zahlreich.


Die Zumba-Trainerin kam bereits sich rhythmisch bewegend in den Übungsraum, lachte die Mädels an und drehte die Musik auf. Südländische Rhythmen und das Strahlen der Trainerin rückten die Sportstätte sofort ein ganzes Stück näher an den Äquator heran. „Pass auf“, rief sie den Mädels zu und leitete an: „Seitlich, Mitte, seitlich, Mitte, eins, zwei, drei, vier, mitmachen!“ Die Hüfte schwang nach rechts, nach links, die Arme hoch, der Oberkörper beugte sich zur Seite, nach vorne……..die Mädels passten sehr gut auf. „Salsa nach hinten“. Salsa?? „Rechts hinten, Mitte, links hinten. Mambo!“ Mambo?? Egal. Die Spielerinnen versuchten einfach nur, ihrer Trainerin alles nachzumachen. Doch was sie auch taten, ihr Zumba erinnerte immer irgendwie an Fußball. Nur an den Stellen, an denen sie ihre Hüften schwangen und ihre Schultern schüttelten, sah es nach Flashmob aus. Der guten Stimmung im Team tat das aber keinen Abbruch. Die Mädels waren alle sehr bemüht, den Rhythmus zu halten und ein „gutes Bild“ abzugeben.
Bereits nach einer halben Stunde wurden die Bewegungen weicher, die Gesichter waren verschwitzt…. Dehnungsübungen rundeten das Programm ab. Am Ende waren sich alle einig: Dieses, für die Spielerinnen etwas andere, außergewöhnliche Training, hatte sehr viel Spaß gemacht! Die Zumba-Trainerin lud die Mannschaft zu einer weiteren Zumba-Stunde ein.


Ein herzliches Dankeschön an die Zumba-Trainerin und Lazaros Emmanouilidis für diese besondere Trainingsstunde.

 

10:1! Die Remseckerinnen zeigen's sich selbst und den Kritikern

Oliver Truckses und sein KSV Hoheneck hatten sich einiges vorgenommen gegen die FCR Frauen 2 doch bereits nach 30 Minuten war das Vorhaben komplett über den Haufen geworfen. Am Ende siegte die FCR Frauen 2 leicht und bequem mit 10:1.


FCR Frauen 2-Coach Kim Hubl musste gegenüber dem 3:0 bei der Spvgg Warmbronn die fehlende Laura Scholz ersetzen, für Sie kam Wiebke Schimmelpfeng ins Team.


KSV-Trainer Oliver Truckses kündigte vorab an: "Wir wollen uns heute mutiger aufstellen als vorher", schließlich hätte man in Remseck "nichts zu verlieren". Und so setzte er auf ein 4-4-2 mit zwei Spitzen. Truckses wusste aber auch: "Natürlich kann man auch untergehen damit."


Zwar gingen die KSV Spielerinnen früh drauf, doch die Remseckerinnen wirkten ihrerseits hellwach und kamen bereits nach vier Minuten zur ersten Chance durch Nowak, die Rhein per Fußparade zunichte machte. Nowak drehte in der Folge wie gewohnt auf und wirkte hochmotiviert - wenn etwas ging, dann über FCR linke Seite. Hierüber sollte auch das 1:0 eingeleitet werden, durch eine schöne Hereingabe von Lena Hasert auf Michelle Huber. Diese musste nur noch ihren Fuß zum 1:0 (14.) hinheben.


Der KSV hatte kaum Zeit, sich über den Rückstand aufzuregen, da zappelte die Kugel erneut im Netz: Janischowsky ließ das 2:0 (24) per Hacke folgen. Die KSV Spielerinnen hatten sich einiges vorgenommen, doch jegliche Offensivpläne wurden durch den Doppelschlag über den Haufen geworfen.

Fortan diktierte der FCR das Geschehen nach Belieben, während der KSV Ball und Gegner nur hinterherhechelte. Kein Glück hatte der KSV, dass Nowak weiterhin mächtig Lust hatte, denn die FCR Spielerin legte den nächsten Treffer Marke "Tor des Monats" auf: Nach einem Konter legte Sie den Ball in Mitte auf Sarah Kiraly. Diese traf mit einem fulminanten Schuss ins obere linke Toreck zum 3:0 (30.).

Der KSV musste sich in der Pause sortieren. Doch wer geglaubt hatte, dass es die Gäste defensiv geordneter angehen würden, sah sich mächtig getäuscht. Denn schon nach acht Minuten spielte Kiraly ihre Gegnerin erneut aus und traf ins kurze Eck - Rhein sah nicht glücklich dabei aus und rechnete mit einem Schuss ins lange Eck (53.). Auf der Gegenseite prüfte Sprösser Gabler, die aber im kurzen Eck aufmerksam war (55.).


Dann schlug der FCR binnen zwei Minute doppelt zu: Erst zauberte Nowak im Strafraum mit dem Ball und schloss zum 6:1 aus 4 Metern ins lange Eck (69.) ab, ehe Rothacker einen Querpass von Lena Hasert nur noch über die Linie drücken musste (71.) – 7:1.


Und es ging mit der Gala Show weiter.


Nachdem Hasert frei vor Drobny scheiterte, netzte Lea Dalacker aus 18 m ein (83.). Nach dem 8:1 meinten alle das war es, nur die FCR Spielerinnen hatten noch nicht genug.


Hasert vergab Flachschuss in der 84. Minute freistehend das neunte Tor, für dass sich letztlich Nowak dann verantwortlich zeigte. Die Kleine Dribblerin besorgte per Samba Tanz ins lange Eck das 9:1- (84.). Der Endstand besorgte die wieder die überragende Annika Nowak in der 87 min mit einem Tänzchen durch die gesamte Abwehr und Vollstreckte zum 10:1

 

FCR Frauen 2 besucht Fight and Fun Gym

Eine besondere Trainingseinheit stand jetzt für die FCR Frauen 2 auf dem Trainingsplan. Statt Ausdauerläufen oder Technik Training ging es für die Mädels von Trainer Kim Hubl zum Kickbox-Training in das Fight and Fun Trainingsstätte nach Kornwestheim.


Eigentlich sind sie ja Fußballerinnen , die Frauen des FC Remseck. Doch vor kurzem stand die gesamte Mannschaft inklusive Trainer Kim Hubl im Kornwestheimer Fight and Fun Trainingsstätte auf der Matte - zum Kickboxen. Ein Ausflug in andere Gefilde - doch warum das Ganze? "Durch die Tatsache, dass Kickboxing den ganzen Körper beansprucht, ist es für ein Ausgleichstraining , Teamgeist , Respekt ,Disziplin und Konzentration prädestiniert", sagt Lazaros Emmanouilidis (Lalli) von der Fight and Fun Trainingsstätte.


Von Anfang an waren die Fußballerinnen mit großer Begeisterung dabei. Zu Beginn gab es Laufübungen im Ring und dann spielerische Übungen, um Tritten und Schlägen auszuweichen. Auch Liegestütze und Dehnübungen kamen nicht zu kurz.
Endlich an den Sandsäcken trainieren zu können, war natürlich der größte Wunsch der Frauen. So wurden Schläge und Tritte geübt, hier stellten sie aber schon nach kurzer Zeit fest, wie anstrengend die Arbeit am Sandsack wirklich ist. Zum Schluss gab es noch ein Wettbewerb im Boxen (Stückzahl), und auch die Haltemuskulatur wurde trainiert. Trainer Kim Hubl brachte es auf den Punkt: "Die Mädels werden heute gut schlafen!"
Wichtige Ausgleichssportart


Kickboxing hat sich zu einer der bedeutendsten Ausgleichssportarten entwickelt und so sind die Fußballspielerinnen des FCR und der umliegenden Fußballvereine aus dem Landkreis immer wieder Besucher des Fight and Fun Trainingsstätte. Primär hat Lazaros Emmanouilidis (Lalli), Lizenztrainer für Kickboxing, diese Aufgabe übernommen.
Ausgleichssport sei enorm wichtig, denn viele Sportarten haben typische Bewegungsabläufe, die sich dann auch ständig wiederholen. So kommt es letztlich zu einer immer gleichen Belastung, die häufig dazu führt, dass andere Muskeln, Bänder, Sehnen weniger oder gar nicht trainiert werden. Auch braucht der Teil des Körpers, der ständig einer Belastung unterliegt, Zeit zum Regenerieren. Erfolgt keinerlei Regeneration, so kann es zur Überlastung kommen und der Sportler fällt möglicherweise aus.


Die Fähigkeit schnelle und präzise Bewegungsprogramme für die unterschiedlichsten Anforderungen zu entwerfen, ist sehr wichtig für eine wirksame Verletzungsvorbeugung. Und das Wichtigste: Der Spaß sollte nicht zu kurz kommen.

Zu Gast bei den GENERALS Footballern im Oktober 2016

Wenn Fußballerinnen und Footballer gemeinsam trainieren, sorgt das nicht nur für gute Laune. FC Remseck Trainer Kim Hubl ist überzeugt, dass der Blick über den Tellerrand viele Vorzüge hat.


Dass sie als Trainer unterwegs sind, ist nicht die einzige Gemeinsamkeit von Kim Hubl und Cihan Arslan. Beide eint auch eine ausgeprägte Experimentierfreude. Dieser Umstand bringt sie, respektive ihre Sportler, für eine Einheit auf dem Sportgelände in Neckargröningen zusammen. Die Bezirksliga-Fußballerinnen des FC Remseck - Pattonville trainieren mit Unterstützung der GENERALS Footballer an diesem Abend wie ein Football-Team. Und genießen die Abwechslung.


An diesem Dienstag wird viel gelacht beim Training der Bezirksligarinnen. Über gelungene und vor allem weniger gelungene Bewegungsabläufe, die die rund 14 Kickerinnen vor ungewohnte körperliche Herausforderungen abseits der üblichen Trainingsübungen stellen. Vielen der rund 14 Kickerinnen fällt es schwer, die Abfolgen, die ihnen die Footballer aus Pattonville demonstrieren, nachzuahmen.


Wie beim Fußball treten beim American Football je elf Spieler gegeneinander an. Ziel ist es, den eiförmigen Ball in die gegnerische Endzone zu bringen oder ein Field Goal zu erzielen, das heißt, den auf dem Boden stehenden Football mit dem Fuß über eine Latte zu kicken. Die sich im Ballbesitz befindende Mannschaft kann durch Werfen sowie Laufen einen Raumgewinn erreichen. Die verteidigende Mannschaft versucht, die angreifende Mannschaft daran zu hindern, vor allem durch hohen körperlichen Einsatz. Hört sich zunächst einfach an, ist es aber nicht. Schon die Grundzüge des Footballs sind kompliziert.


Daher beschränken sich die ungleichen Trainingspartner an diesem Abend auf das Athletik-Training, werfen ein paar Pässe, demonstrieren den Block und das Tacklen, die robuste Art zu verteidigen. „Wir wollen aber auch zeigen, dass Football nicht nur aus Kraft, sondern vor allem auch durch Technik und Taktik geprägt ist“, erklärt Aslan. Footballer seien sehr fit in den Beinen, betont der Pattonville Coach und zeigt damit eine Parallele zum Fußball auf. Entsprechend interessiert verfolgt denn auch Kim Hubl die Trainingseinheit. Sein Credo lautet: Über den Tellerrand hinaus schauen.


„Ich versuche, neue Reizpunkte zu setzen“, erklärt der FC Remseck Trainer, warum er sich für diese ungewöhnliche Trainingseinheit entschieden hat. Sein erklärtes Ziel sei es, die Vorbereitungszeit nicht alleine mit fußballspezifischem Inhalt zu füllen. Daher hat er seine Bezirksliga - Spielerinnen unter anderem auch zum Kraft – Ausdauer Training gebeten.
Die Resonanz scheint ihm Recht zu geben. Nicht nur an diesem Abend ist die Beteiligung beim Training des Bezirksligisten groß. „70 Prozent aller Spieler sind immer da“, freut sich Trainer Kim Hubl über seinen gelungenen Einstand beim FC Remseck - Pattonville. Der 38-Jährige ist seit diesem Sommer als Nachfolger von Claus Huber beim Bezirksligisten eingestiegen und hat eine „sehr motivierte Mannschaft“ vorgefunden. Trainer Kim Hubl hat einen stattlichen 20-köpfigen Kader. Einer, der sich auch durch das niedrige Durchschnittsalter von 16 Jahren auszeichnet. Und wie der Trainer offen für neue Ideen ist: So wie an diesem Dienstagabend, an dem die Fußballer wie Footballer trainieren. Und offenbar Gefallen daran finden. Der Blick über den Tellerrand – für die FCR scheint es sich auszuzahlen.