Saison 2016/2017

Zumba

Zurzeit haben Deutschlands Fußballerinnen Glück: Väterchen Frost macht Urlaub, keine knüppelharten Plätze, kein Schnee. Oder auch anders ausgedrückt: Es herrschen ungewöhnlich gute Trainingsbedingungen für die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Der milde Winter lässt viele Trainer ruhiger schlafen als in den vergangenen Jahren, als sie aufgrund der Witterung immer wieder improvisieren und um planen mussten.


Trotzdem machen auch bei gutem Wetter alternative Trainingsformen und – methoden in der Vorbereitungszeit Sinn; dies auch im Amateurbereich. Die Spielerinnen haben Abwechslung, sie haben Spaß, sie werden gefordert und es können neue Trainingsreize gesetzt werden. So hatten die FCR Frauen beispielsweise die Möglichkeit, an einer Zumba-Schnupperstunde teilzunehmen. Diese Fitnessform kombiniert Aerobic mit lateinamerikanischen und internationalen Tänzen. Es ist somit eine alternative Möglichkeit, die Beweglichkeit, Muskulatur und das Rhythmusgefühl der Fußballerinnen zu schulen. Aus diesem Grunde lud Lazaros Emmanouilidis die FCR Frauen in seine Fight and Fun Trainingsstätte zum Zumba tanzen ein. Diese Einladung nahmen die Spielerinnen sehr gerne an und erschienen zahlreich.


Die Zumba-Trainerin kam bereits sich rhythmisch bewegend in den Übungsraum, lachte die Mädels an und drehte die Musik auf. Südländische Rhythmen und das Strahlen der Trainerin rückten die Sportstätte sofort ein ganzes Stück näher an den Äquator heran. „Pass auf“, rief sie den Mädels zu und leitete an: „Seitlich, Mitte, seitlich, Mitte, eins, zwei, drei, vier, mitmachen!“ Die Hüfte schwang nach rechts, nach links, die Arme hoch, der Oberkörper beugte sich zur Seite, nach vorne……..die Mädels passten sehr gut auf. „Salsa nach hinten“. Salsa?? „Rechts hinten, Mitte, links hinten. Mambo!“ Mambo?? Egal. Die Spielerinnen versuchten einfach nur, ihrer Trainerin alles nachzumachen. Doch was sie auch taten, ihr Zumba erinnerte immer irgendwie an Fußball. Nur an den Stellen, an denen sie ihre Hüften schwangen und ihre Schultern schüttelten, sah es nach Flashmob aus. Der guten Stimmung im Team tat das aber keinen Abbruch. Die Mädels waren alle sehr bemüht, den Rhythmus zu halten und ein „gutes Bild“ abzugeben.
Bereits nach einer halben Stunde wurden die Bewegungen weicher, die Gesichter waren verschwitzt…. Dehnungsübungen rundeten das Programm ab. Am Ende waren sich alle einig: Dieses, für die Spielerinnen etwas andere, außergewöhnliche Training, hatte sehr viel Spaß gemacht! Die Zumba-Trainerin lud die Mannschaft zu einer weiteren Zumba-Stunde ein.


Ein herzliches Dankeschön an die Zumba-Trainerin und Lazaros Emmanouilidis für diese besondere Trainingsstunde.

 

10:1! Die Remseckerinnen zeigen's sich selbst und den Kritikern

Oliver Truckses und sein KSV Hoheneck hatten sich einiges vorgenommen gegen die FCR Frauen 2 doch bereits nach 30 Minuten war das Vorhaben komplett über den Haufen geworfen. Am Ende siegte die FCR Frauen 2 leicht und bequem mit 10:1.


FCR Frauen 2-Coach Kim Hubl musste gegenüber dem 3:0 bei der Spvgg Warmbronn die fehlende Laura Scholz ersetzen, für Sie kam Wiebke Schimmelpfeng ins Team.


KSV-Trainer Oliver Truckses kündigte vorab an: "Wir wollen uns heute mutiger aufstellen als vorher", schließlich hätte man in Remseck "nichts zu verlieren". Und so setzte er auf ein 4-4-2 mit zwei Spitzen. Truckses wusste aber auch: "Natürlich kann man auch untergehen damit."


Zwar gingen die KSV Spielerinnen früh drauf, doch die Remseckerinnen wirkten ihrerseits hellwach und kamen bereits nach vier Minuten zur ersten Chance durch Nowak, die Rhein per Fußparade zunichte machte. Nowak drehte in der Folge wie gewohnt auf und wirkte hochmotiviert - wenn etwas ging, dann über FCR linke Seite. Hierüber sollte auch das 1:0 eingeleitet werden, durch eine schöne Hereingabe von Lena Hasert auf Michelle Huber. Diese musste nur noch ihren Fuß zum 1:0 (14.) hinheben.


Der KSV hatte kaum Zeit, sich über den Rückstand aufzuregen, da zappelte die Kugel erneut im Netz: Janischowsky ließ das 2:0 (24) per Hacke folgen. Die KSV Spielerinnen hatten sich einiges vorgenommen, doch jegliche Offensivpläne wurden durch den Doppelschlag über den Haufen geworfen.

Fortan diktierte der FCR das Geschehen nach Belieben, während der KSV Ball und Gegner nur hinterherhechelte. Kein Glück hatte der KSV, dass Nowak weiterhin mächtig Lust hatte, denn die FCR Spielerin legte den nächsten Treffer Marke "Tor des Monats" auf: Nach einem Konter legte Sie den Ball in Mitte auf Sarah Kiraly. Diese traf mit einem fulminanten Schuss ins obere linke Toreck zum 3:0 (30.).

Der KSV musste sich in der Pause sortieren. Doch wer geglaubt hatte, dass es die Gäste defensiv geordneter angehen würden, sah sich mächtig getäuscht. Denn schon nach acht Minuten spielte Kiraly ihre Gegnerin erneut aus und traf ins kurze Eck - Rhein sah nicht glücklich dabei aus und rechnete mit einem Schuss ins lange Eck (53.). Auf der Gegenseite prüfte Sprösser Gabler, die aber im kurzen Eck aufmerksam war (55.).


Dann schlug der FCR binnen zwei Minute doppelt zu: Erst zauberte Nowak im Strafraum mit dem Ball und schloss zum 6:1 aus 4 Metern ins lange Eck (69.) ab, ehe Rothacker einen Querpass von Lena Hasert nur noch über die Linie drücken musste (71.) – 7:1.


Und es ging mit der Gala Show weiter.


Nachdem Hasert frei vor Drobny scheiterte, netzte Lea Dalacker aus 18 m ein (83.). Nach dem 8:1 meinten alle das war es, nur die FCR Spielerinnen hatten noch nicht genug.


Hasert vergab Flachschuss in der 84. Minute freistehend das neunte Tor, für dass sich letztlich Nowak dann verantwortlich zeigte. Die Kleine Dribblerin besorgte per Samba Tanz ins lange Eck das 9:1- (84.). Der Endstand besorgte die wieder die überragende Annika Nowak in der 87 min mit einem Tänzchen durch die gesamte Abwehr und Vollstreckte zum 10:1

 

Frauen 2 besucht Fight and Fun Gym

FCR Frauen 2 besucht Fight and Fun Gym


Eine besondere Trainingseinheit stand jetzt für die FCR Frauen 2 auf dem Trainingsplan. Statt Ausdauerläufen oder Technik Training ging es für die Mädels von Trainer Kim Hubl zum Kickbox-Training in das Fight and Fun Trainingsstätte nach Kornwestheim.


Eigentlich sind sie ja Fußballerinnen , die Frauen des FC Remseck. Doch vor kurzem stand die gesamte Mannschaft inklusive Trainer Kim Hubl im Kornwestheimer Fight and Fun Trainingsstätte auf der Matte - zum Kickboxen. Ein Ausflug in andere Gefilde - doch warum das Ganze? "Durch die Tatsache, dass Kickboxing den ganzen Körper beansprucht, ist es für ein Ausgleichstraining , Teamgeist , Respekt ,Disziplin und Konzentration prädestiniert", sagt Lazaros Emmanouilidis (Lalli) von der Fight and Fun Trainingsstätte.


Von Anfang an waren die Fußballerinnen mit großer Begeisterung dabei. Zu Beginn gab es Laufübungen im Ring und dann spielerische Übungen, um Tritten und Schlägen auszuweichen. Auch Liegestütze und Dehnübungen kamen nicht zu kurz.
Endlich an den Sandsäcken trainieren zu können, war natürlich der größte Wunsch der Frauen. So wurden Schläge und Tritte geübt, hier stellten sie aber schon nach kurzer Zeit fest, wie anstrengend die Arbeit am Sandsack wirklich ist. Zum Schluss gab es noch ein Wettbewerb im Boxen (Stückzahl), und auch die Haltemuskulatur wurde trainiert. Trainer Kim Hubl brachte es auf den Punkt: "Die Mädels werden heute gut schlafen!"
Wichtige Ausgleichssportart


Kickboxing hat sich zu einer der bedeutendsten Ausgleichssportarten entwickelt und so sind die Fußballspielerinnen des FCR und der umliegenden Fußballvereine aus dem Landkreis immer wieder Besucher des Fight and Fun Trainingsstätte. Primär hat Lazaros Emmanouilidis (Lalli), Lizenztrainer für Kickboxing, diese Aufgabe übernommen.
Ausgleichssport sei enorm wichtig, denn viele Sportarten haben typische Bewegungsabläufe, die sich dann auch ständig wiederholen. So kommt es letztlich zu einer immer gleichen Belastung, die häufig dazu führt, dass andere Muskeln, Bänder, Sehnen weniger oder gar nicht trainiert werden. Auch braucht der Teil des Körpers, der ständig einer Belastung unterliegt, Zeit zum Regenerieren. Erfolgt keinerlei Regeneration, so kann es zur Überlastung kommen und der Sportler fällt möglicherweise aus.


Die Fähigkeit schnelle und präzise Bewegungsprogramme für die unterschiedlichsten Anforderungen zu entwerfen, ist sehr wichtig für eine wirksame Verletzungsvorbeugung. Und das Wichtigste: Der Spaß sollte nicht zu kurz kommen.

4. Spieltag: Unglückliche Niederlage gegen den Tabellenführer

Trainer Kim Hubl „begeistert von dem, was wir investiert haben“


Die 1:2-Niederlage im Auswärtsspiel gegen SGM TSV Merklingen/TSV Malmsheim bezeichnete Kim Hubl als „unglücklich und unverdient“. Der Trainer stellte fest: „Die Mannschaft hat eine gute Energie auf dem Platz gehabt und sich vor allem in der ersten Halbzeit gute Torchancen herausspielen können."


Kim Hubl über das Spiel gegen SGM Merklingen:
„Das, was ich in der Statistik lese – mehr Torschüsse, mehr Ballaktionen, bessere Zweikampfquote, bessere Passquote –, deckt sich mit dem, was ich unten am Spielfeldrand gefühlt habe: dass wir eine unglückliche und unverdiente Niederlage hinnehmen mussten. Wir haben sehr viel investiert in dieses Spiel; das war auch unser Anspruch. Die Mannschaft hat eine gute Energie auf dem Platz gehabt und sich vor allem in der ersten Halbzeit gute Torchancen herausspielen können, durch Leichtsinn und kleinere technische Fehler aber immer wieder mal den Faden verloren.“

... über die Erkenntnisse, die über das Spiel hinausgehen:
„Die Aufgabe ist es, die Dichte und die Energie in unseren Aktionen zu halten, nicht zurückzuweichen und immer wieder aufzubringen über 90 Minuten. Das ist eine Frage der körperlichen Fitness, der Konzentration, des Zusammenspiels. Wir haben gegen Merklingen einen weiteren Schritt gemacht auf einem Weg, der aber noch lang ist. Es macht viel Spaß, diesen Weg mit der Mannschaft zu gehen. Ich bin begeistert von dem, was sie investiert und gezeigt hat.“

 

3. Spieltag: Souverändes 7:0 gegen Heimerdingen

Erneutes Schützenfest des famosen FCR Frauen 2: 7:0 über SGM HEIMERDINGEN/HIRSCHL.-SCHÖCK.
Zauberhafte Treffer, imposantes Tempo, sehenswerter Spielwitz – die neu Gegründete FCR 2 Mannschaft kommt immer besser in Fahrt.

Frauen 2 hat auch die zweite Partie vor eigenem Publikum in dieser Bezirksligasaison gewonnen. Der FCR 2 schlug die SGM Heimerdingen/Hirschl.-Schöck und bleibt damit auch im 2. Heimspiel in Folge ungeschlagen.
Gegen die völlig überforderten SGM Spielerinnen gewann der FCR locker und leicht mit 7:0 (4:0) und schoss sich für die kommende Woche warm. Es war zugleich der zweithöchste FCR Bezirksligaerfolg seit dem 12:2 im Jahr2016 gegen Bissingen. Für die SGM, die ihre höchste Bezirksliga - Niederlage kassierten, war es ein herber Rückschlag im Kampf um den Anschluss an die Obere Tabellen hälfte .


Im einseitigen 3. Bezirksligaspiel der beiden Mannschaften erzielten Lisa Rothacker (7., 34.), Lena Hasert (13., 58.), Isabel Janischowsky(21.), Annika Nowak (50.) und Lea Dalacker (65.) die Tore für den FCR Frauen 2. Vor allem die Offensivabteilung war kaum zu bremsen und spielte Ihre bemitleidenswerten Gegenspielerinnen schwindelig.
Sieben Treffer zauberten selbst dem Perfektionisten Kim Hubl ein Lächeln ins Gesicht. "Wir haben gut gespielt. Gratulation an meine Mannschaft. Ich bin zufrieden, auch weil wir wieder zu unserem Spiel gefunden haben", sagte Kim Hubl. Es passte einfach alles zusammen. Während ein völlig bedienter Heimerdinger - Trainer Luigi Cesari nach der Demontage nach Worten suchte, hatte der FCR pünktlich vor dem Spiel gegen den Tabellenfürenden"einfach Spaß. Es war wunderbar", wie Kapitän Isabel Janischowsky entspannt feststellte.

 

Vorstand Matthias Gabler sprach von einem "weiteren Schritt in die richtige Richtung zu einem guten Zeitpunkt".


Mit der variablen offensiven Viererreihe Hasert, Janischowsky, Nowak und Rothacker erspielten sich FCR 2 schnell ein klares Übergewicht - und gingen folgerichtig in Führung. Nachdem Lisa Rothacker eine mustergültige Hereingabe von Lena Hasert nur noch den Fuß hin heben (1:0 ,7 min). Wenige Momente später erzielte Lena Hasert zum 2:0 durch Ihre Schnelligkeit und gute Technik, für den Höhepunkt im ersten Durchgang sorgte die Offensivabteilung Hasert, Janischowsky, Nowak, Rothacker und Gabler die mit dem Ball zauberten und in den eigenen Reihen laufen liefen, für den 4 : 0 Halbzeitstand sorgten noch Isabel Janischowsky ( 21. )und Lisa Rothacker (34.)
Die "Offensivabteilung war allein das nicht verlangte Eintrittsgeld wert.

 

Der FCR-Express rollt wieder


Und auch im zweiten Durchgang ließen der FCR 2 nicht nach. Lisa Rothacker mit seinem schwächeren rechten Fuß, Lea Dalacker aus der Distanz, Lena Hasert mit Ihrem zweiten Treffer im Jahr 2016 sorgten für klare Verhältnisse. "Ein Tag, den ich mein Leben lang nicht vergessen werde. 0:7 - das hört sich immer noch unglaublich an", reagierte SGM Trainer Luigi Cesari fassungslos nach der historischen Pleite seiner Mannschaft.